Der deutsche Bariton Florian Störtz und der amerikanische Pianist Mark Rogers bauen beide an einer beeindruckenden Karriere, seit wir sie das erste Mal während der Meisterklasse von 2023 trafen, und sind damit echte Next Generation Artists.
Nach ihrer Auswahl für das Plattform für junge Künstler im Jahr 2024 fragten wir sie, wie es ihnen erging. Sie schrieben warme Erinnerungen zu haben an der Meisterklasse:
‘Die Verbindung und Zusammenarbeit mit anderen Musikern, mit Robert Holl und Elly Ameling, der wunderbare Ort und das engagierte Publikum in diesem sonnendurchfluteten Großen Saal … Wir haben enorm viel aus dieser Woche mitgenommen.’
Kurz danach schlossen beide ihr Studium an der Royal Academy of Music in London ab und gewannen den Helmut Deutsch Liedwettbewerb in Wien: ‘In Wien präsentierten wir einige Stücke, an denen wir in Zeist gearbeitet hatten.’ Und in jenem Herbst brachten sie während der Nadia and Lili Boulanger International Voice-Piano Competition in Paris ein französisches Programm dar, bei dem sie den Prix de mélodie gewannen. Eine ganz besondere Ehre für ein deutsch/amerikanisches Duo, das in Frankreich auftritt. Es ließ ihre Liebe zur französischen mélodie wachsen, schrieben sie: ‘Es gibt einfach etwas an der melodischen Natur der Sprache.’
Seitdem steigt ihr Stern. Nach dem Gewinn der Young Artist Platform im Jahr 2024 kehrten sie letztes Jahr nach Zeist zurück. Während des Rezitals Schaukästen hast du sie mit einem zum Thema passenden Programm gehört Futures worin sie sogar einen von KI generierten lied aufführten. Am Sonntag, den 15. März, präsentieren sie während des Oxford International Lied Festival ein Programm rund um Wagners Wesendonck-Liederund Werke von Komponisten, die alle eine starke Verbindung zu Wagner hatten.
Umgekehrt kannst du auf Samstag, 23. Mai das Zuhören bei zwei jungen Künstlern, die an dem Talententwicklungsprogramm in Oxford teilnehmen: Mezzosopranistin Ellen Pearson und Pianistin Francesca Lauri.